100 Tage nach Amoklauf in Newtown: Kein Umdenken bei US-Waffengesetzen

RTL-Reporter Carsten Mierke berichtet aus den USA

Es war einer der brutalsten Amokläufe in der Geschichte von Amerika - vor 100 Tagen erschoss ein Attentäter in der Grundschule von Newtown 26 Menschen, darunter 20 Kinder. Das Massaker löste eine Diskussion über die liberalen Waffengesetze unter den Amerikanern aus. Dort war die Tatwaffe ein Sturmgewehr, wie bei den meisten Amokläufen in den USA. Deshalb würde Präsident Barack Obama ihren Verkauf am liebsten verbieten. Doch der Kongress macht nicht mit. Selbst in Obamas eigenen Reihen unter den Demokraten sind viele dagegen.

- Anzeige -
Carsten Mierke, USA, Waffen
Carsten Mierke berichtet aus den USA 100 Tage nach dem Massaker von Newtown.

100 Tage nach dem Massaker sind die Chancen für ein Sturmgewehrverbot auf einen Tiefpunkt gesunken. Die Vorlage für ein schärferes Waffengesetz werde kein Verbot halbautomatischer Schnellfeuerwaffen enthalten, sagte der Mehrheitsführer von Obamas Demokraten im Senat, Harry Reid.

Obama selbst reiste durchs Land und rief seine Bürger zum Umdenken auf. Doch weder das Engagement des Präsidenten noch der tragische Tod so vieler Menschen haben ausgereicht, das Waffengesetz zu ändern, wie RTL-Reporter Carsten Mierke in den USA feststellen musste.


- Anzeige -