Adam Lanza: Ein Psychogramm des Amokschützen

16.12.2012 | 21:03

Adam sei eine Herausforderung für die Familie gewesen

Die Augen auf fast allen Fotos weit aufgerissen - und trotzdem blind für die Gefühle anderer Menschen. So sehen Psychologen Adam Lanza, den Amokläufer von Newtown. Der schüchterne Junge mit den autistischen Zügen war eine tickende Zeitbombe.

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"Dadurch, dass er die Tat wahrscheinlich schon Jahre in der Phantasie ausgestaltet hat, kann er in diesem Zustand wie in Trance perfekt funktionieren", sagt Kriminalpsychologe Prof. Lorenz Böllinger. Nur so lässt sich wohl erklären, wie ihn die Angst und die Schreie seiner Opfer so kalt lassen konnten.

Von klein auf sei Adam eine Herausforderung für die Familie, erzählt die Tante des Amokläufers. Deshalb habe die Mutter sich sehr gesorgt, ihn zeitweise sogar aus der Schule genommen und zu Hause unterrichtet. Lanza soll am Asperger-Syndrom - einer bestimmten Form von Autismus - gelitten haben.