Air-Berlin-Flieger muss auf Phuket notlanden – Triebwerksbrand?

Viele Deutsche unter den Passagieren

Riesenschreck für 249 Thailand-Urlauber auf dem Heimweg nach Deutschland: Eine Maschine der Fluggesellschaft Air Berlin ist nach einem Zwischenfall an Bord auf der thailändischen Ferieninsel Phuket notgelandet - offenbar mit brennendem Triebwerk und einem platzendem Reifen. Das Feuer soll örtlichen Medien zufolge kurz nach dem Start ausgebrochen sein.

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"Der Airbus A330 konnte in Phuket sicher landen, alle Passagiere sind wohlauf und konnten das Flugzeug regulär über Treppen verlassen", teilte eine Sprecherin mit. Unter den Passagieren waren auch viele Deutsche. Alle seien nach der Landung versorgt und in Hotels untergebracht worden. Die Maschine war auf Phuket mit dem Ziel Abu Dhabi gestartet und kurz danach umgekehrt. Von Abu Dhabi aus hätte die Maschine den Angaben zufolge weiter nach Berlin-Tegel fliegen sollen.

Medien: Passagiere haben wiederholt einen Knall gehört

Air Berlin wollte die Berichte über einen Triebwerksbrand nicht bestätigen. Man stehe in Kontakt mit den Behörden auf Phuket, die den Vorfall untersuchten. Die Insel im Südwesten Thailands ist gerade in der Weihnachtszeit ein beliebtes Fernreiseziel der Deutschen.

Das Fachmagazin 'The Aviation Herald' und die örtliche Zeitung 'The Phuket News' hatten von einem Feuer an einem der Triebwerke beziehungsweise an der Tragfläche berichtet. Passagiere hätten wiederholt einen Knall gehört und Funken an einem Triebwerk beobachtet, berichtete der 'Aviation Herald' weiter.

Der Flughafen hat den Betrieb mittlerweile wieder aufgenommen. Wie der Flughafenchef Pratuang Sonkham sagte, war der Airbus wegen eines Problems mit einem Triebwerk kurz nach dem Start umgekehrt. Bei der Notlandung sei dann ein Reifen beschädigt worden, so dass die liegengebliebene Maschine die Landebahn blockiert habe. Der Flughafen sei daraufhin für mehrere Stunden geschlossen worden.


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