Aleppo: Kein Brot, Wasser und Strom – die Angst vor dem Kältetod greift um sich

11.12.2012 | 22:13

RTL-Reporterin Antonia Rados berichtet aus Aleppo

Für die Zivilbevölkerung wird die Lage in Syrien immer schlimmer, das zeigt sich gerade in der umkämpften Stadt Aleppo.

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Dort gibt es nicht einmal mehr genug Brot und das Trinkwasser wird auch knapp. Strom haben die meisten Menschen auch nicht mehr und das bei eisigen Temperaturen. Die größte Sorge der Menschen ist, dass sie den kalten Winter nicht überleben. So werden längst die Bäume in der Stadt gefällt, um wenigstens ein bisschen Brennholz und damit Wärme zu haben. Die Wut auf den untätigen Westen wächst zunehmend.

Regierungstruppen gehen unvermindert hart gegen das eigene Volk vor. Bei Angriffen auf das Dorf Akrab sollen der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge 200 Menschen verletzt oder getötet worden sein. Aktivisten sprachen von zehn Toten. In Aleppo starben bei einem Mörserangriff nach Angaben der Opposition mindestens elf Menschen, darunter drei Kinder. In der Provinz sollen zudem 35 Soldaten von Rebellen getötet worden sein. RTL-Reporterin Antonia Rados berichtet aus der Krisenregion.