Alessia und Livia: Endlich eine Spur?

Rätselhafte Audiokassette gefunden

Im Fall der seit drei Monaten verschwundenen Zwillinge Alessia und Livia aus der Schweiz könnte es jetzt eine neue Spur geben. Italienische Ermittler fanden dem Schweizer 'Blick' zufolge eine Audiokassette rund 20 Kilometer von Bari entfernt. Es werde jetzt untersucht, ob die Kassette zu einem Aufnahmegerät gehört, das in der Nähe der Stelle gefunden wurde, an dem sich der Vater der Mädchen vor einen Zug geworfen hatte.

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Ermittler analysieren jetzt ein rätselhaftes Tonband, das zu einem Aufnahmegerät des Vaters gehören könnte
Die Zwillinge Alessia und Livia sind seit drei Monaten verschwunden. Ermittler analysieren jetzt ein rätselhaftes Tonband, dass zu einem Aufnahmegerät des Vaters gehören könnte © dpa, Hand

Die Ermittler sind zwar skeptisch, ob die Kassette wirklich zu dem gefundenen Tonbandgerät gehört. Der Fundort des Tonträgers und die Stelle des Selbstmordes liegen weit auseinander. Dennoch soll die Kassette jetzt analysiert werden. Sollte die Kassette wirklich zu dem Aufnahmegerät passen, erhofft sich die Polizei von den Tondokumenten neue Erkenntnisse zu dem Schicksal der Zwillinge.

Ende Januar hatte der Vater der Zwillinge die Mädchen nicht wieder zu seiner Ex-Frau zurückgebracht. Kurz darauf fuhr er nach Korsika und wurde später in Italien gefunden, wo er Selbstmord begangen hatte. Seither fehlt von den Mädchen jede Spur. Die Ermittler haben den Verdacht, dass er seine Kinder zuvor umgebracht haben könnte.