Als Warnung vor Meningitis: Eltern veröffentlichen Foto von sterbendem Sohn

Eltern veröffentlichen Foto von sterbendem Sohn
Eltern veröffentlichen Foto von sterbendem Sohn Sie wollen andere vor Meningitis warnen 00:01:20
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Innerhalb von nicht einmal 24 Stunden war Mason (7) tot

Es ist ein Foto, das die ganze Verzweiflung der Eltern zum Ausdruck bringt: Kurz nachdem dieses Bild entstand, ist Mason Timmins tot. Der Siebenjährige starb an Meningitis. Mit dem herzzerreißenden Foto wollen seine Eltern darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, seine Kinder impfen zu lassen.

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Mason Simmins starb an Meningitis
Wenige Minuten nach diesem Bild war Mason Simmins tot.

Der Morgen im Jahr 2013 begann für Claire Timmins so, wie ihn schon unzählige Mütter zuvor erlebt haben: Ihr Sohn Mason hustete und sie wusste, dass er eine Erkältung bekommen würde. "Um ehrlich zu sein, hatten wir schon ganz andere Sachen durchgemacht, es war überhaupt nichts Ungewöhnliches", sagt sie der 'Daily Mail'.

Um 15.30 Uhr bekommt Mason Fieber, seine Mutter gibt ihm etwas Medizin, damit es wieder zurückgeht. Als aber nichts passiert, bringt sie Mason gemeinsam mit ihrem Ehemann zum Arzt. "Wir stiegen ins Auto und er fing an, merkwürdige Sachen zu sagen. Da wussten wir, dass auf jeden Fall etwas mit ihm ganz und gar nicht stimmt", erzählt sie weiter.

Der Arzt hat sofort einen Verdacht: Meningitis. Mason bekommt Spritzen, verliert aber das Bewusstsein. Dann geht alles rasend schnell: Der Junge kommt ins Krankenhaus, erwacht aber nicht mehr. "Es wurde festgestellt, dass die Meningitis schon sein Gehirn angegriffen hat. Um 6.30 Uhr morgens fühlte er sich krank und um Mitternacht war er hirntot", so seine Mutter. Um 2.30 Uhr in der Nacht stellen die Ärzte die lebenserhaltenden Maschinen ab. Mason stirbt in den Armen seiner Eltern. "Wir kamen mit unserem Sohn ins Krankenhaus und verließen es mit einer Box mit Abdrücken seiner Hände und Füße und einem Flyer, wie wir mit der Trauer umgehen sollen."

Um andere zu warnen, wollen sie mit einem Foto von Masons letzten Minuten andere Eltern dazu bewegen, ihre Kinder gegen Meningitis impfen zu lassen. Denn nicht immer verläuft die Krankheit mit dem charakteristischen Hautausschlag. Auch Claire Timmins wusste vorher nicht viel von der Krankheit oder den unterschiedlichen Verläufen. Mason war gegen eine virale Meningitis geimpft. Er erkrankte allerdings an der selteneren, aber viel gefährlicheren bakteriellen Variante. Eine rechtzeitige Diagnose kann hier lebensrettend sein, wie der erschreckende Fall von Mason zeigt.

Auf welche Symptome Sie achten müssen, erfahren Sie im Video.