Amis sind heiß auf unser 'weißes Gold'

Rarität in den USA

In den USA wächst er nicht, der bei uns so beliebte weiße Spargel. Denn die an große Erntemaschinen gewöhnten US-Farmer finden, die weißen Stangen machen deutlich zu viel Arbeit.

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Deshalb ist sogar New York, wo es sonst alles gibt, weitgehend spargelfrei. Nun aber scheute die die deutsch-amerikanische-Handelskammer keine Mühen und flog die edlen Stangen in Massen ein. Da staunten die die Mitarbeiter einer Großküche in Manhattan nicht schlecht: Weißer Spargel, und dann auch noch so dicke Stangen! "Der fühlt sich ganz anders an, schmeckt viel besser, hat diese Süße und ist längst nicht so holzig wie die anderen weißen aus Peru, Mexiko oder Chile, die man hier eher kennt", meint Küchenchef Osvaldo Garrido.

Derweil warten schon die rund 300 Gäste der deutsch-amerikanischen Handelskammer auf das 'weiße Gold'. Und damit sie hier in Manhattan wirklich frischen, deutschen Spargel bekommen, ist der Aufwand groß: Mit dem Flugzeug werden die 200 kg in Kühlboxen zum Airport transportiert. Anderthalb Tage dauert das gesamte Prozedere inclusive Zoll und weiteren Behörden, die die Stangen ganz genau unter die Lupe nehmen.

Dann geht’s los: Acht verschiedene Gänge werden daraus. Mit grünen Kräutern, grüner Sauce und Tarte, mit Saibling und Filet. Und am Ende sind alle 'Verkoster' glücklich. Und so hatte auch New York einen Abend mit deutschem Spargel.


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