Angst – Leben vor Nordkoreas Küste

RTL-Reporter Dirk Emmerich berichtet von der Inselgruppe Yeonpyeong

Die zu Südkorea gehörende Inselgruppe Yeonpyeong liegt 80 km westlich des Landes, aber nur 12 Kilometer entfernt von der nordkoreanischen Provinz Hwanghae-namdo. Eine momentan heikle geographische Lage. Immerhin 1.300 Menschen leben auf der größten Insel. Und sie sind sich ihrer Situation bewusst. Knapp zweieinhalb Jahre ist es her, dass die Insel von Nordkorea mit Granaten beschossen wurde. Zwei Soldaten und zwei Zivilisten kamen damals ums Leben.

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Yeonpyeong, Nordkorea, Südkorea
Zerstörung auf Yeonpyeong nach nordkoreanischem Granatbeschuss im November 2010. © dpa, Ongjin County Handout

Trotz der Tatsache, dass über 200 Granaten auf der Insel niedergingen, war das Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea nie so angespannt wie heute. Kein Wunder, dass die Bewohner Angst haben. Das südkoreanische Militär hat seine Präsenz verstärkt, mittlerweile sind dort genauso viele Soldaten stationiert wie es Bewohner gibt.

RTL-Reporter Dirk Emmerich hat sich per Linienschiff auf den Weg zu der Inselgruppe gemacht und sowohl Soldaten als auch Zivilisten getroffen.