Antonia Rados spricht mit deutschem IS-Kämpfer: "Wir mussten sie mit Messern köpfen"

Schockierende Erklärungen

RTL-Chefkorrespondentin Antonia Rados hat monatelang recherchiert, wie und warum sich nicht weit von uns entfernt ein wichtiger Rückzugsraum für IS-Anhänger etabliert hat. Sie hat einen ehemaligen Kämpfer getroffen, der in Deutschland aufgewachsen ist. Dieser erklärt, warum er sich dem Netzwerk angeschlossen hat und was von ihm erwartet wurde: "Wir mussten sie mit Messern köpfen." Seine schockierenden Erklärungen und Erkenntnisse.

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IS-Kämpfer Adnan auf dem Balkan
Adnan hat für den 'Islamischen Staat' gekämpft.

Es ist ein geheimer Ort irgendwo auf dem Balkan - eine Art Vorhof des radikalen 'Islamischen Staates'. Ein Ort, wo seit einigen Monaten ein IS-Rückkehrer untergetaucht ist. Mit ihm ist Rados verabredet. "Es gibt ein paar Heimkehrer, deren Gehirn gewaschen worden ist", erzählt Adnan.

Der Balkan ist der ideale Platz, sich zu verstecken. "Hier herrscht überall Korruption, auch an den höchsten Stellen. Man kann sich eine Aufenthaltsgenehmigung oder auch einen Grenzübergang erkaufen", berichtet Rados. Auch Adnan schlüpfte hier unter.

Fünf Menschen in vier Monaten enthauptet

Bis vor einem Jahr lebte Adnan mit Frau und Kind in Deutschland. Dann schloss er sich in Syrien zuerst der extremistischen Al-Nusra an. Vier Monate kämpfte er für den 'Islamischen Staat'. In dieser kurzen Zeit enthauptete er mindestens fünf Menschen. "Wir sollten das auch noch öffentlich machen, dass andere Leute das sehen."

Sehen Sie im Video das spannende Interview, indem Adnan erklärt, warum er überhaupt nach Syrien gegangen ist und wie er die Zukunft des IS in Europa einschätzt.


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