Arin Mirkan: Kurdische Selbstmordattentäterin tötet IS-Terroristen

Erbitterte Kämpfe um Kobane: "Wir werden Widerstand leisten bis zum Ende"

Die kurdische Kämpferin Arin Mirkan soll bei einem Selbstmord-Anschlag südlich von Kobane Dutzende Extremisten des Islamischen Staates (IS) getötet haben. Sie habe einen Sprengsatz gezündet, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtet. Mirkan sei Mitglied der kurdischen Volksschutzeinheit (YPG) gewesen.

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Arin Mirkan
Die kurdische Selbstmordattentäterin Arin Mirkan tötete IS-Kämpfer. © Twitter @kurdistan_Army

Die Kämpfer der Islamisten-Miliz versuchen unterdessen weiter, die Stadt Kobane an der syrisch-türkischen Grenze von drei Seiten aus sturmreif zu schießen. "Sie feuern mit Mörsergranaten ins Stadtzentrum, und wir haben nur leichte Waffen", sagte der Chef der Kobane-Verteidiger, Esmat al-Scheich, der Nachrichtenagentur Reuters. Umkämpft ist vor allem ein strategisch wichtiger Hügel, dessen Einnahme den Dschihadisten des Islamischen Staats einen ungehinderten Einfall in Kobane ermöglichen würde. "Sollten sie in Kobane einmarschieren, wird die Stadt zum Friedhof für uns und für sie", sagte Scheich. "Wir werden Widerstand leisten bis zum Ende."

Ungeachtet der Luftangriffe, die die USA und einige Golfstaaten seit Tagen gegen die IS-Milizen in Nordsyrien fliegen, rücken die Dschihadisten weiter auf die Stadt vor. 19 Kurden und 27 IS-Extremisten seien bislang bei Kämpfen um die Stadt getötet worden, teilte die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Der Chef der selbst ernannten Regionalregierung von Kobane, Anwar Muslim, sagte, mittlerweile würden 5.000 Kurden in der Stadt kämpfen. Die USA und ihre arabischen Verbündeten hätten die Kurden mit insgesamt sieben Luftangriffen bei Kobane unterstützt.


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