Assange darf ausgeliefert werden

Assange darf an Schweden ausgeliefert werden Gericht in London entscheidet, dass Wikileaks-Gründer Assange an Schweden ausgeliefert werden darf.

Weitere Berufung möglich

Wikileaks-Gründer Julian Assange darf von Großbritannien an Schweden ausgeliefert werden. Das hat der Londoner High Court in zweiter Instanz entschieden. Dem 40-jährigen Australier werden in Schweden Sexualstraftaten vorgeworfen.

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Assange hat noch eine weitere Berufungsmöglichkeit zum Supreme Court. Wenn er diese nicht wahrnehmen sollte, könnte er binnen 14 Tagen nach Schweden ausgeflogen werden.

In erster Instanz hatte ein Gericht im Februar dem Auslieferungsgesuch Schwedens stattgegeben. Assange, der einen Komplott und seine Auslieferung in die USA befürchtet, hatte dagegen Berufung eingelegt.

Assange kritisierte, dass es in Schweden keine Anklage gegen ihn gebe. Der EU-weite Haftbefehl zu seiner Auslieferung sei nur erwirkt worden, um ihn zu einer Befragung nach Schweden zu holen. Dies sei nicht rechtens, argumentierte er. Assanges Organisation Wikileaks hatte vertrauliche Unterlagen unter anderem aus US-Botschaften an die Öffentlichkeit gebracht.

Bildquelle: World Entertainment News Network Ltd.