Auch im Ausland warten auf syrische Flüchtlinge große Probleme

RTL-Reporterin Antonia Rados berichtet

Die Mitgliedstaaten der UN ringen auch noch kurz vor dem G20-Gipfel in St. Petersburg um eine gemeinsame Linie im Syrien-Konflikt. Militärschlag ja oder nein? Ist Russland mit seinem UN-Mandat dabei oder nicht? Es scheint, als würde das eigentliche Problem überhaupt nicht im Mittelpunkt stehen. Denn was passiert mit den Menschen vor Ort und den Flüchtlingen, die in die Nachbarstaaten fliehen?

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Zwei Millionen Syrer sind vor dem Bürgerkrieg bereits geflohen, mehr als 700.000 davon in den Libanon.

Ein Vormittag in einer Ambulanz in einem libanesischen Dorf nahe der Grenze zu Syrien - wo syrische Flüchtlingsfamilien Hilfe suchen - hier zahlen sie nur einen Euro für die Behandlung. Für ein krebskrankes Mädchen namens Hala hat man keine Hilfe. Sie hat Blutkrebs. Sie braucht eine kostspielige Chemotherapie. Die freiwilligen Ärzte wissen nicht wie sie das bezahlen sollen. Solche Schicksale sind leider keine Einzelfälle. Unsere Korrespondentin Antonia Rados berichtet aus dem Krisengebiet.


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