Baby in Kanada von falscher Krankenschwester entführt: Fahndungserfolg durch Hobby-Detektive

Happy End in Kanada

Es klingt wie ein Geschichte von Enid Blyton: Vier Freunde haben in Kanada Detektiv gespielt und ein entführtes Baby gerettet. Eine Frau hatte sich in Trois-Rivières nördlich von Montreal als Krankenschwester ausgegeben und die neugeborene Victoria aus dem Krankenhaus einfach mitgenommen. Das berichtete das kanadische Programm von BBC.

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Mit diesem Bild fahndete die Polizei nach der Entführerin (Quelle: Sûreté du Québec)
Fahndung via Facebook: Mit diesem Bild fahndete die Polizei nach der Entführerin und hatte damit bereits kurze Zeit später Erfolg. (Quelle: Sûreté du Québec) © Sûreté du Québec

Als die Polizei ein Überwachungsbild bei Facebook einstellte, erkannte eine Clique die Frau. Die Hobby-Detektive hatten sich nach eigenen Worten im Netz die Langeweile vertrieben. "Das war eine Nachbarin von mir, ich kannte sie flüchtig", sagte Charlene Plante, der kanadischen Webseite 'Global News'.

Die Vier entschlossen sich zu handeln. Sie fuhren zum Haus der Verdächtigen und sahen dort den roten Kleinwagen mit 'Baby an Bord'-Sticker stehen, den die Polizei erwähnt hatte. Sie alarmierten die Beamten. Die Einsatzkräfte waren in zwei Minuten da. Sie fanden in der Wohnung die kleine Victoria, nahmen die Frau fest und brachten das Baby wohlbehalten zurück zu den Eltern. Melizanne Bergeron aus der Gruppe sagte CTV News über den Anblick des geretteten Kindes: "Das war der schönste Augenblick in meinen Leben. Wir haben geweint."

Auch die Mutter zeigt sich nach der Heldentat äußerst beeindruckt. "Tausende haben das Foto in den sozialen Netzen geteilt. Ihr sollt wissen, dass das unsere kleine Victoria gerettet hat", schrieb Mélissa McMahon auf ihrer Facebook-Seite.


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