Bahnchef gibt Fehler zu

Bahnchef Rüdiger Grube hat Fehler seines Unternehmens im Umgang mit dem Winterwetter zugegeben. Bahnchef Rüdiger Grube hat Fehler seines Unternehmens im Umgang mit dem Winterwetter zugegeben.

Dezember war "der härteste Wintermonat seit über vier Jahrzehnten

Bahnchef Rüdiger Grube hat Fehler seines Unternehmens im Umgang mit dem Winterwetter zugegeben. "Wir haben uns zwar deutlich besser als im Vorjahr auf den Winter vorbereitet. Es gibt aber nichts Schönzureden“, sagte Grube 'Bild am Sonntag'. Die Bahn müsse aber noch besser werden. Deshalb sei auch die milliardenschwere Investition in eine neue IC- und ICE-Flotte geplant.

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Grube erhofft sich Objektivität bei der Bewertung der zahlreichen Zugverspätungen und vieler Ausfälle in den zurückliegenden Winterwochen. "Bei allen Herausforderungen erbitte ich Fairness in der Beurteilung der Lage. Der vergangene Dezember war der härteste Wintermonat seit über vier Jahrzehnten, Im Vergleich zu Flugzeug und Auto hat die Bahn noch relativ gut funktioniert.“, so Grube und lobte besonders die Mitarbeiter der Bahn. Sie hätten unter ungewöhnlich schwierigen Bedingungen einen tollen Job gemacht.

Auch für die Zukunft hat Grube schon genaue Vorschläge: Der Bahnchef fordert von Zugherstellern konkrete Verbesserungen. "Keine Frage, diese neue Generation von Zügen muss auch bei großer Hitze und Kälte einwandfrei funktionieren, also viel robuster als die heutige Flotte sein.“

Bildquelle: dpa bildfunk