Beim Sex erstickt - für einen Trabbi

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Leiche in ein Fass einbetoniert

Yvonne (20) liebte ihren gepunkteten Trabbi so sehr, dass sie dafür im August 2009 sterben musste. Ihr Ex-Freund Steffen S. wollte unbedingt das Kult-Auto haben, doch sie brachte es nicht fertig, es an ihn zu verkaufen. Jetzt steht der 22-Jährige aus Bischdorf in Sachsen vor Gericht. Er wird verdächtigt, seine Ex-Freundin getötet und ihre Leiche in ein Fass einbetoniert zu haben. Die junge Frau war bei allen Freunden sehr beliebt und galt als sehr friedvoll. Vor allem war sie stolz auf ihren Trabbi. Liebevoll nannte sie ihn 'Püntchen’. Oft fuhr Yvonne mit ihren Freunden an einen See in der Nähe von Löbau in Sachsen. Dort fanden Spaziergänger auch ihre Leiche. Der Körper war nackt und größten teils in ein Fass einbetoniert - so sollte sie nie wieder auftauchen.
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Mord aus Habgier und Heimtücke

An jenem Tag sei es wegen des Autos zum Streit zwischen dem früheren Paar gekommen. Der mutmaßliche Täter habe Yvonne verführt und sie beim Sex mit Kissen erstickt, so die Überzeugung der Ermittler; Auch nach der Trennung hatten sie noch gelegentlich Sex. Die Obduktion der Leiche hatte ein sogenanntes "weiches Ersticken“ ergeben, berichtete der Staatsanwalt Till Neumann. Zudem wird der frühere Freund verdächtigt, unmittelbar nach der Tötung den Kaufvertrag unterschrieben zu haben, um so an den Trabbi zu gelangen. Nun wird ihm neben Heimtücke und Habgier auch Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Ermittlungen hatten sehr lange gedauert, doch jetzt ist die Staatsanwaltschaft sich sicher: Der 22-Jährige ist wegen Mordes angeklagt. Von Beginn an hatten die Freunde der jungen Frau Steffen S. in Verdacht. Der Angeklagte hatte nach der Tat sogar selbst seine Freundin als vermisst gemeldet. Doch jetzt schweigt er zu allen Vorwürfen. Zum Prozessauftakt erschien er vermummt mit einer Mütze, die nur die Augen freiließ. Bei einer Verurteilung wegen Mordes droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe.
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