"Benjamin war eine tickende Zeitbombe"

Mit Messerstichen ermordet

"Benjamin war eine tickende Zeitbombe." So beschreiben ehemalige Freunde den mutmaßlichen Mörder der 23-jährigen Melanie aus Peine (Niedersachsen). Benjamin F. hatte zum Prozessauftakt in Hildesheim gestanden, die junge Frau mit Messerstichen in Hals und Oberkörper getötet und sich dann an der Leiche vergangen zu haben. Er hatte sie im Internet kennen gelernt. “Ich wollte sie unter Kontrolle haben und Macht ausüben“, sagte der 27-Jährige.

Raphael Bille kennt den Angeklagten bereits aus seiner Kindheit. Schon früher soll der 27-jährige Mädchen sexuell belästigt und damit geprahlt haben, jemanden zu vergewaltigen. Timo Fritz, ein ehemaliger Freund des Angeklagten, sagt: "Der hat immer wieder davon gesprochen, wie es ist, jemanden umzubringen.“

Wegen eines Vaterschaftstests hatte Benjamin F. offenbar Stress mit seiner Ex-Freundin. Das wurde Melanie wahrscheinlich zum tödlichen Verhängnis. Im Internet gab er sich als Frau aus, um die 23-Jährige Melanie zu sich nach Hause zu locken. Das zierliche Mädchen hatte beim Kampf gegen den 120-Kilo-Mann keine Chance. Ihm droht eine lebenslange Haft. Das Urteil soll Ende März gesprochen werden.


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