Blutiges Ende eines Geiseldramas beim US-Sender 'Discovery'

Menschen sind "zerstörerischsten, schmutzigsten Kreaturen"

Eine Geiselnahme im Hauptquartier des US-Fernsehsenders 'Discovery' bei Washington ist nach rund drei Stunden blutig zu Ende gegangen. Die Polizei erschoss den offensichtlich verwirrten 43-jährigen Mann, der drei Menschen in seine Gewalt gebracht hatte. Die Geiseln befänden sich in Sicherheit, sagte Bezirkspolizeichef Thomas Manger.

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Blutiges Ende eines Geiseldramas beim US-Sender 'Discovery'
© CNN / Splash News

Mit einer Waffe in der Hand hatte der Geiselnehmer am Mittwochnachmittag (Ortszeit) die Lobby des Senders betreten. Laut Augenzeugen trug er mehrere "metallene Behälter" am Körper, bei denen es sich möglicherweise um Sprengsätze handelte. Die Polizei hat dies bislang aber nicht bestätigt.

Mögliches Motiv des Mannes, der als radikaler Umweltschützer beschrieben wird, könnte seine Unzufriedenheit mit dem Programm des Senders sein. In der Vergangenheit hätte er sich bereits mehrfach wütend über den Kurs des umweltorientierten Senders geäußert, hieß es. Medienberichten zufolge prangerte er auf einer von ihm eingerichteten Webseite an, dass 'Discovery' zur Geburt von Kindern ermutige. Menschen seien aber die "zerstörerischsten, schmutzigsten Kreaturen".


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