Blutspenden – Bedarf steigt mit der EHEC-Welle

Die Weltgesundheitsorganisation ruft zum Blutspenden auf. Foto: Symbolbild Blutspenden sind wichtig - besonders jetzt, während der EHEC-Krise

WHO ruft zu mehr Blutspenden auf

Wie wichtig Blutspenden sind, zeigt sich besonders jetzt, während der EHEC-Krise: Die schwer betroffenen HUS-Patienten sind dringend auf lebensrettende Bluttransfusionen angewiesen. Am Tag benötigen sie bis zu 40 Plasmakonserven. Weil der Bedarf an frischem Blut den Vorrat jedoch weit übersteigt, kommt es in solchen Ausnahmesituationen häufig zu Engpässen.

- Anzeige -

Am alljährlichen Weltblutspendetag appellierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) daher wieder an die Menschen, mehr Blut zu spenden. Zwischen 2,5 und drei Prozent der Bevölkerung spenden schon - sechs Prozent wären laut DRK (Deutsches Rotes Kreuz) jedoch optimal.

80 Prozent brauchen mindestens einmal im Leben fremdes Blut

Etwa ein Drittel der Blutkonserven kommt Krebspatienten zugute. Es folgen Unfallopfer und Operationen jeglicher Art. Viel Blut braucht man für Transplantationen, bei einer Lebertransplantation können es schon mal 80 Konserven auf einen Schlag sein. Fremdes Blut rettet auch immer wieder Ungeborene im Mutterleib. Nach Schätzungen brauchen 80 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal im Leben Blut oder Blutplasma-Medikamente.

Bildquelle: deutsche presse agentur