Bundesländer fordern höhere Strafen für Rettungsgassen-Blockierer

Länder forder höhrere Bußgelder
Länder forder höhrere Bußgelder Rettungsgassen oft blockiert 00:00:30
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Rettungsgassen-Regel wird oft missachtet

Die Bundesländer fordern deutlich höhere Bußgelder für das Blockieren der Rettungsgasse als von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gefordert. Das berichtet die 'Saarbrücker Zeitung'. Immer wieder bilden Autofahrer die Rettungsgasse nicht oder blockieren sie sogar. Für solche rücksichtslosen Autofahrer könnte es bald richtig teuer werden.

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"Viel zu niedrig"

Laut der 'Saarbrücker Zeitung' fordern die Bundesländer die Strafzahlung für Rettungsgassen-Blockierer von derzeit 20 Euro auf 105 Euro zu erhöhen. Bei einer besonders schweren Verfehlung der Bildung der Rettungsgasse soll das Bußgeld gestaffelt bis auf 165 Euro steigen. Die Pläne des Verkehrsministers sehen eine Strafzahlung von 55 Euro bis maximal 115 Euro vor. Wenn keine Rettungsgasse gebildet wurde und es während einer Rettung dadurch zu einer Sachbeschädigung kommen sollte, wird nach Dobrindt das höchste Bußgeld fällig. Wenn Feuerwehrleute oder Verletzte in Gefahr geraten, soll ein Bußgeld von 95 Euro verhängt werden.

Finden Sie die Forderung der Bundesländer angemessen?

Das sei "viel zu niedrig", steht laut den Informationen der Zeitung in einer Beschlussempfehlung der zuständigen Bundesrats-Ausschüsse. Die Sitzung der Länderkammer zu dem Thema soll am kommenden Freitag stattfinden. Es sei "die Chance verpasst" worden, durch "eine drastischere Erhöhung der Regelsätze" ein deutliches Signal zu setzen. Rettungsgassen werden immer wieder nicht rechtzeitig gebildet, wodurch Einsatzkräfte massiv behindert werden.

Rettungsgasse richtig bilden
Rettungsgasse richtig bilden Sie könnte Leben retten 00:02:11
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In dem Video sehen Sie, wie Sie die Rettungsgasse richtig bilden.