Chemie-Unfall im Daimler-Werk Esslingen: 27 Verletzte

Atemwegsreizungen bei den Arbeitern

Im Daimler-Werk in Esslingen bei Stuttgart wurden bei einem Chemie-Unfall 27 Menschen verletzt und zwischenzeitlich in ein Krankenhaus eingeliefert. Schwerer verletzt wurde bei dem Vorfall am Abend niemand.

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Laut Polizei kam es offenbar zu einer chemischen Reaktion bei einer Reinigungsanlage für Metallteile. Dabei sei der gesundheitsschädliche Stoff Benzaldehyd ausgetreten, sagte ein Daimler-Sprecher. Daraufhin kam es zu Atemwegsreizungen bei den Arbeitern in der Achsenfabrik im Stadtteil Mettingen.

Suche nach dem Grund

Die Ursache der chemischen Reaktion ist laut Polizei weiter unklar. Es habe allerdings keine Verpuffung oder Ähnliches gegeben. Die Arbeiter in der Fabrik hätten plötzlich über Hustenreiz geklagt. Laboruntersuchungen sollen nun Klarheit über die Hintergründe des Unfalls bringen. Erste Gerüchte, wonach Blausäure ausgelaufen sei, wies ein Polizeisprecher zurück.

In dem Werk im Esslinger Stadtteil Mettingen werden Metallteile für Daimlers Hauptproduktionsstandort in Untertürkheim bearbeitet. Die Produktionshalle ist Teil des Daimler-Stammwerks, wo der Autohersteller Motoren, Getriebe und Achsen für Pkw fertigt.