CSU-Politikerin in der Kritik: Elefantencamp in Asien statt Pflichttermin?

Wöhrl ließ sich für den Pflichttermin entschuldigen

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Dagmar Wöhrl steht wegen einer Reise nach Asien in der Kritik: Eigentlich sollte sie im Dezember über die Entsendung deutscher Soldaten und Patriot-Raketen in die Türkei abstimmen - ein Pflichttermin. Dort fehlte die Abgeordnete aber wegen einer Erkrankung. Zeitgleich startete Wöhrl jedoch zu einem dreiwöchigen Trip nach Asien inklusive Elefantencamp und Tempelbesichtigung.

- Anzeige -

Wöhrl äußerte sich nun auf ihrer Homepage zu den Vorwürfen. Sie habe seit einiger Zeit mit Knieproblemen zu kämpfen und schon eine Operation hinter sich gebracht. Die Beschwerden seien allerdings nicht besser geworden. Deshalb habe sie sich für den Pflichttermin entschuldigen lassen. Die Reise nach Sri Lanka wäre aber schon länger geplant gewesen, da sie dort seit Jahren Projekte mit ihrer "gemeinnützigen Stiftung, der Emanuel Wöhrl Stiftung, privat unterstütze." Es sei der einzige Direktflug zu dieser Zeit gewesen und sie sei mit Krücken und Rollstuhl gereist. "Da die Mehrheit der Regierungskoalition sichergestellt war, plante ich mich ordnungsgemäß abzumelden", so Wöhrl weiter.