Das große Fasten steht an – Verzicht bei Jüngeren hoch im Kurs

04.03.2014 | 16:53
Fastenzeit, Fasten, Verzicht 27 Prozent der Deutschen möchten in der Fastenzeit auf Fleisch verzichten.

"Jüngere stehen dem Thema offener gegenüber"

Die närrischen Tage gehen zu Ende, und nach Aschermittwoch gilt für viele die Losung: "Weniger is(s)t mehr!". 18 Prozent der Bundesbürger wollen ab Aschermittwoch bis zu Beginn der Osterzeit auf bestimmte Nahrungs- und Genussmittel verzichten. Das zeigt eine neue forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und dem 'stern'.

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74 Prozent wollen in diesem Zeitraum Süßigkeiten entsagen, 57 Prozent keinen Alkohol trinken. Jeweils 27 Prozent möchten auf Zigaretten beziehungsweise auf Fleisch verzichten. Fasten erfreut sich vor allem bei Jüngeren immer größerer Beliebtheit. "Jüngere stehen dem Thema offener gegenüber", sagt der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts YouGov, Holger Geißler. Diese hielten dann auch eher durch als Ältere.

Generell muss Verzicht nicht immer mit Essen und Trinken zu tun haben. Auch Handy- und Smartphone-Fastens steht mittlerweile hoch im Kurs. Sechs Prozent der Fastenden planen laut YouGov 40 Tage ohne Sex - der Anteil von Männern und Frauen ist hier fast gleich. Als Hauptmotiv gaben 53 Prozent der Fastenden gesundheitliche Gründe an.

Bildquelle: dpa bildfunk