Den Islamisten ist nichts heilig: IS missbraucht Kinder für ihren Heiligen Propaganda-Krieg

IS züchtet neue Generation von Terroristen heran

Wie brutal die Terroristen des 'Islamischen Staates' (IS) agieren, zeigt auch ihr Umgang mit Kindern. Schon Grundschüler werden von den Extremisten rekrutiert, zu Propagandazwecken missbraucht und später mit Waffen in den Kugelhagel geschickt.

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Abu Bakr ist erst vier Jahre alt und ruft stolz die Hassparolen der Islamisten.
Kinder werden von der IS zu Propagandazwecken missbraucht. Abu Bakr (4): "Ungläubige, ihr werdet geschlachtet."

Ein Junge lächelt in die Kamera. Er ist sieben Jahre alt und hält - so vermutet man - den abgetrennten Kopf eines syrischen Soldaten in den kleinen Händen, der von IS-Terroristen getötet wurde. Der Vater des Kindes postete das verstörende Foto bei Facebook und schrieb dazu: "Das ist mein Junge".

Ein Fall, der eindrücklich zeigt, dass den Extremisten nichts heilig ist. Für ihren 'Heiligen Krieg' schänden sie auch die Schwächsten. Diejenigen, die noch nicht entscheiden können, was gut ist und was böse. Unter dem Vorwand, dass die Kinder unter den Fittichen der IS zur Schule gehen und lernen können, werden sie stattdessen dort radikalisiert, werden als Nachschub-Boten im Krieg benutzt, später häufig als Kindersoldaten ausgebeutet. Eine perfide Strategie, mit der der IS eine neue Generation von Terroristen heranzüchtet.

Abu (4): "Ungläubige, ihr werdet geschlachtet."

Die Vereinten Nationen warnen schon lange vor den radikalen Methoden der Islamisten. "Die IS gehört zu den gefährlichsten Organisationen bei der Rekrutierung von Kindersoldaten", so Leila Zerrougui, UN-Sonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte. "Sie greifen schon länger Schulen und Krankenhäuser an, aber in den letzten Monaten ist es noch viel schlimmer geworden."

Das zeigt auch ein Video, in dem IS-Kämpfer den kleinen Achmed vorführen. "Wo sind deine Eltern?", wird er gefragt. "Sie sind bei einem Mörserangriff gestorben", sagt der Achtjährige, eine qualmende Zigarette zwischen den kurzen Fingern. "Meine Mutter war tot und ich habe sie so geküsst." Auch Abu Bakr ist einer von denen, die die Islamisten im Internet zeigen. Der Junge ist vermutlich gerade vier Jahre alt und plappert nach, was man ihm eingebläut hat. "Was sagst du zu den Moslems?", fragen die Männer ihn. "Kommt und kämpft", antwortet Abu automatisch. "Und was sagst du den Ungläubigen?" Abu: "Ungläubige, ihr werdet geschlachtet."


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