Der chinesische Online-Riese Alibaba plant Mega-Börsengang

RTL-Reporterin Pia Schrörs berichtet aus Quingyanliu

Jeder kennt Ebay, jeder kennt Amazon. Doch das asiatische Pendant ist außerhalb von Fernost nicht wirklich bekannt. Dabei ist 'Alibaba' so groß wie Ebay und Amazon zusammen und plant jetzt einen Mega-Börsengang.

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Tabao-Händlerin in China: Mit dem Fahrrad unterwegs.
Im Dorf Quingyanliu verdienen viele Bewohner ihr Geld als Händler bei Tabao.

Das IT-Unternehmen aus China plant seinen Börsengang in den USA und würde mit einem Wert von 170 Milliarden Dollar Facebook abhängen. Seine vielen Online-Marktplätze machen das Unternehmen besonders wertvoll. Auf 'Tabao' ('Schatzsuche') gibt es online nahezu alles günstig zu kaufen. Über sieben Millionen Verkäufer bieten dort über 800 Millionen Produkte an.

"Ich habe Freunde, die ins Ausland gezogen sind, deren größte Sorge ein Leben ohne Tabao war. Ehrlich, ich kann es mir auch nicht vorstellen", sagt Kundin Wu Jingyang. Diese Denkweise führt dazu, dass Alibaba über zehn Milliarden Euro in den Ausbau eines eigenen Logistik-Netzes steckt. "Innerhalb von 24 Stunden soll jeder Winkel in dem Riesenreich erreichbar sein", berichtet RTL-Reporterin Pia Schrörs.

Dieses Wachstumspotenzial macht Alibaba an der Börse so attraktiv. Schrörs hat die Arbeitsweise des chinesischen Online-Riesen vor Ort untersucht: