Deutsche flüchten wegen Sommerfrust in den Süden

"Ich bin dann mal weg"

An Nord- und Ostsee bleiben die meisten Strandkörbe und Urlaubsbetten in diesem Sommer leer. Kein Wunder, denn das Wetter ist für diese Jahreszeit viel zu kalt und regnerisch. Alles in allem ist der Sommer 2011 in Deutschland sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Wer kann, verlässt also schnellstens die Wetter-Tristesse hierzulande und tankt Sonne im Ausland.

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Regen und Wind sorgen mitten im August für leere Strände
Nur ein Strandkorb ist im Ostseebad Kühlungsborn belegt. © dpa, Bernd Wüstneck

Leichter gesagt als getan, weil Last-Minute-Angebote zurzeit Mangelware sind. Vor allem Spanien, Türkei und Italien erleben eine echte Urlauberflut und sind schon ziemlich ausgebucht. Glück haben die, die ihren Urlaub schon seit Monaten gebucht haben. Alle anderen müssen jetzt draufzahlen oder Zuhause bleiben. Denn wirklich günstige Reiseangebote findet man nur noch für Tunesien, Ägypten und Griechenland, doch dort schreckt die politische Lage viele Urlauber ab.

Wer also unbedingt weg möchte, der muss vor allem eins sein: flexibel. Sind Urlaubsziel und Abflughafen nicht in Stein gemeißelt, stehen die Chancen gut noch ein Last-Minute-Schnäppchen zu ergattern. Wem dies gelingt, wird auf Mallorca mit Temperaturen über 30 Grad und strahlendem Sonnenschein belohnt.

Allen anderen müssen sich nächste Woche laut 'wetter.de’ warm anziehen. Denn die zweite August-Woche kann man getrost vergessen - so viel steht fest. Die 20-Grad-Marke wird in Deutschland dann kaum geknackt und das mitten im August.