Donald Trump lobt seine Regierungsarbeit - und greift die Medien an

Trump: Ist das noch Politik oder schon Reality-Show?
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Erneut attackiert der US-Präsident die Medien

"Chaos! Desaster! Falsche Meldungen!" - US-Präsident Donald Trump hat zu einem selten gesehenen Rundumschlag gegen seinen Vorgänger Obama und die Presse ausgeholt. Seit vier Wochen ist Trump heute im Amt. Er selbst sieht seinen Start äußerst positiv.

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Trump zieht eine positive Bilanz

US-Präsident Donald Trump ist der massiven Kritik an seiner Amtsführung entschieden entgegengetreten und hat eine durchweg positive Bilanz der ersten vier Wochen gezogen. Er habe alle Wahlversprechen gehalten und umgesetzt, sagte der Republikaner in Washington. Trump sagte, vermutlich sei noch nie ein US-Präsident in so kurzer Zeit so erfolgreich gewesen wie er. Erneut attackierte er die Medien: Er wende sich nun direkt an das amerikanische Volk, weil die Medien nicht die Wahrheit berichten wollten und würden, sagte Trump.

Von einem verpatzten Regierungsstart  will Trump nichts wissen. Trotz aktueller Massenproteste, eines entlassen Sicherheitsberaters und Enthüllungen über umstrittene Russland-Kontakte seines Teams. Die Presse nennt er wiederholt "Fake News“ und nimmt es selbst mit den Fakten nicht so ernst: "Ich habe 306 Stimmen des Wahlmännerkollegiums bekommen. Ich glaube, das war der größte Wahlmännerkollegium-Sieg seit Ronald Reagan.“ Nein, das war er nicht, korrigiert ihn ein Journalist. Denn danach holten Bill Clinton, Barack Obama und Bush Senior noch mehr Wahlmännerstimmen. "Das sind die Infos, die man mir gegeben hat", kontert der US-Präsident. Nur leider waren diese Infos falsch. Zum Schluss bedankt sich Trump bei der Presse, nur Applaus gibt es keinen für diesen denkwürdigen Auftritt. 


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