Dreister geht es nicht: Geisterfahrer fährt durch Rettungsgasse, um aus Stau zu kommen

Geisterfahrer nutzt Rettungsgasse dreist aus
Geisterfahrer nutzt Rettungsgasse dreist aus Polizei sucht nach Zeugen 00:00:48
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Dreist - und wahnsinnig gefährlich

Viele Autofahrer haben nach wie vor Schwierigkeiten damit, im Notfall eine Rettungsgasse zu bilden. Auf der A71 bei Illmenau in Thüringen hat das geradezu vorbildlich geklappt - bis ein Geisterfahrer falsch herum durch die Rettungsgasse fuhr. Offenbar dauerte es ihm zu lange, bis der Stau sich auflöste. Eine Aktion, die nicht nur dreist, sondern auch enorm gefährlich ist.

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Polizei sucht nach Zeugen

Um den Autofahrer zu finden, suchte die Polizei in Thüringen nach Zeugen, die den Geisterfahrer gesehen haben. "Wer wurde durch das Auto gefährdet, musste in der Autobahnauffahrt selbst bremsen, zur Seite springen oder sonst ausweichen?", schreiben die Beamten bei Facebook. 

"Glücklicherweise und wie durch ein Wunder passierte bei dieser fahrlässigen Aktion nichts. Die Polizei hat Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet." Das silberne Auto habe die 1,5 Kilometer bis zum Stauende die Rettungsgasse genutzt und sei schließlich von der Autobahn abgefahren.

Fahrer droht eine saftige Strafe

Mit dem Aufruf hat die Polizei Erfolg. Dank des Videos konnte der Fahrzeughalter inzwischen identifiziert werden. Laut der Polizei stammt der Fahrer aus Nordbayern.

Ihm sollen jetzt eine Geldbuße von 200 Euro, Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot drohen.


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