Durchbruch im Kampf gegen Malaria? Neue Impfung schützt zu 100 Prozent

Neuer Impfstoff gegen Malaria entwickelt!
Neuer Impfstoff gegen Malaria entwickelt! Sensation durch Forscher der Uni Tübingen 00:00:30
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Hoffnung für Millionen Menschen in Malaria-Gebieten

Forscher der Uni Tübingen haben einen Impfstoff gegen Malaria entwickelt, der in Tests bis zu hundertprozentigen Schutz bietet. Über ihre Entdeckung berichteten die Wissenschaftler jetzt in der Fachzeitschrift 'Nature'. Die neue Impfmethode könnte künftig Millionen Leben retten. 

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In zwei Jahren könnte der neue Malaria-Impfstoff auf dem Markt sein

"Durch die Impfung mit einem lebenden und zuerst nicht abgeschwächten Erreger ist es uns ganz offensichtlich gelungen, eine sehr starke Immunantwort auszulösen", wird Studienleiter Dr. Benjamin Mordmüller in einer Pressemitteilung der Universität Tübingen zitiert. "Darüber hinaus deuten die bisher vorliegenden Daten darauf hin, dass wir es mit einem vergleichsweise stabilen und lange anhaltenden Impfschutz zu tun haben." Die Wissenschaftler spritzten die lebendigen Malaria-Parasiten und verhinderten eine Erkrankung der Probanden durch die gleichzeitige Gabe von Chloroquin, einem seit langem genutzten Malaria-Medikament.

Seit über hundert Jahren suchen Wissenschaftler nach einem Impfstoff gegen Malaria. Bisherige Impfstoffkandidaten basierten den Tübinger Forschern zufolge meist auf dem Einsatz von einzelnen Molekülen der Erreger. Allerdings lösten derartige Impfungen keine ausreichend schützende Immunantwort aus. Nun sollen weitere Tests der neuen Impfmethode in Afrika folgen. Die Tübinger Forscher hoffen, den Impfstoff in zwei Jahren auf den Markt bringen zu können.  

Die Zeit drängt. Denn allein 2015 erkrankten weltweit 214 Millionen Menschen an der von Mücken übertragenen Infektion, 438.000 starben - vor allem kleine Kinder in Afrika. Malaria-Parasiten werden durch den Stich der weiblichen Anophelesmücke übertragen. Für die Mehrzahl der Malaria-Erkrankungen weltweit und nahezu alle Todesfälle ist der Parasit Plasmodium falciparum verantwortlich.

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