Erschreckende Studie: Espressomaschinen können Blei abgeben

Schädlicher Genuss

Blei im Kaffee: Bestimmte Espresso-Maschinen können große Mengen Blei abgeben. Das berichtet der 'Spiegel' in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Demnach fielen zwei von drei getesteten sogenannten Siebträgermaschinen mit einer hohen Freisetzung des Giftstoffes auf - jeweils im Anschluss an die vorschriftsmäßige Entkalkung.

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Espresso mit Blei
Bei dieser Studie kann einem schnell die Lust auf einen Espresso vergehen. Foto: Symbolbild. © pmphoto - Fotolia, Peter Mautsch, Germany

Dabei überschritten die Konzentrationen im Zubereitungswasser den von einem europäischen Fachkomitee festgelegten technischen Richtwert um das bis zu 100-Fache.

Kapsel- und Padmaschinen ungefährlich

Selbst mehrere Tage später hätten die BfR-Analytiker immer noch Werte gefunden, die diese Schwelle um das bis zu Fünffache übertroffen hätten. Dem Bericht zufolge steckt das Blei vermutlich in verunreinigten Bauteilen der Geräte und wird von den säurehaltigen Entkalkungsmitteln herausgelöst.

"Die Bleifreisetzungen sollten minimiert werden, um die Sicherheit des Verbrauchers zu gewährleisten", mahnt das BfR, ohne die betroffenen Modelle zu nennen. Maschinen auf Basis von Kaffee-Kapseln oder -Pads gaben Blei dagegen nur in Spuren ab.


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