Französische Bulldogge vertreibt Bären aus Vorgarten

Mutige Beschützerin

Dass es nun mal doch nicht auf die Größe ankommt, hat jetzt ein mutiger kleiner Hund bewiesen. Eine Französische Bulldogge namens Jules hat zwei Bären aus ihrem Vorgarten in Monrovia in Kalifornien vertrieben.

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Die zwei jungen Bären, deren Alter auf ein Jahr geschätzt wird, wiegen ein Vielfaches der gut neun Kilogramm schweren Hundedame. Aber das hielt sie nicht davon ab, mutig einzuschreiten, als die Bären in ihren Zuständigkeitsbereich eindrangen. "Sie mag das überhaupt nicht, man kommt nicht einfach auf ihr Grundstück", erklärte ihr Herrchen David Hernandez im Interview mit 'CBSLA.com'.

Die beiden Jungbären wirken noch etwas tapsig und nicht ernsthaft bedrohlich - aber im Hintergrund abseits der Überwachungskamera wartete ihre Mutter auf die beiden. "Es gibt nichts Gefährlicheres in einem Wald als eine Bärin, die Junge hat", stellt Hernandez klar. Wegen eines Waldbrandes in der Nähe würden hungrige Bären aus dem naheliegenden Wald immer wieder in die Stadt kommen, um Nahrung zu suchen. Obwohl es nicht erlaubt sei, würden Anwohner die Tiere füttern, beschreibt Hernandez: "Es ist verboten und man kann dafür sogar in den Knast wandern, wenn man dabei erwischt wird. Aber manche meiner Nachbarn geben ihnen beutelweise Hundefutter. Eine Nachbarin macht ihnen sogar Hackbraten."

Tapfere Heldin wird ausgiebig belohnt

Hernandez ist nicht so bärenfreundlich wie seine Nachbarn - zumindest möchte er keine im Vorgarten haben. Deswegen hat er die Überwachungskameras installiert sowie das Fenster im Zimmer seiner kleinen Tochter zugenagelt, um sicher zu gehen, dass Bären es nicht einfach aufschieben können. Aber den besten Schutz bietet ihm wohl Jules. Die kleine Hundedame hat für ihren tapferen Einsatz auch eine dicke Belohnung bekommen: ein ausgiebiges Bad, Leckerchen und ganz viele Streicheleinheiten.