Hygiene der Deutschen ist mangelhaft

Die Deutschen achten nicht besonders auf die Hygiene.
In Deutschland wird zu wenig auf die Hygiene geachtet. © dpa, Z6068 Hans Wiedl

Die Schmutzferkel Europas

In Deutschland wird zu wenig auf die Hygiene geachtet: Hände werden zu wenig gewaschen, Schwämme oder auch Zahnbürsten sind mit Keimen übersät und auch die Unterhosen werden nur selten gewechselt - zu diesem Ergebnis kommt laut Medienberichten nun eine britisch-amerikanische Studie von Wissenschaftlern der 'London School auf Hygiene & Tropical Medicine’.

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So waschen hierzulande weniger als die Hälfte der Kinder vor dem Essen ihre Hände. In England, Australien und Kanada sind die Ergebnisse ähnlich, während Italien, Indien und sogar Malaysia diese Quoten deutlich übertreffen.

Doch auch die Erwachsenen nehmen ist nicht so gründlich: Nur 32 Prozent der Männer waschen sich nach dem Toilettengang ihre Hände mit Wasser und Seife. Bei den Frauen war die Quote doppelt so hoch, wie die Wissenschaftler bei Untersuchungen auf Raststättentoiletten feststellten.

Unterhosen werden nur selten gewechselt

Auch bei der Dauer des Händewaschens sind deutliche Unterschiede aufzuzeigen. Weniger als 40 Prozent der Deutschen halten sich an die von Wissenschaftlern geforderte Mindestdauer von 20 Sekunden. Bei sechs Prozent dauert die Wascheinheit gerade mal fünf Sekunden.

Noch unappetitlicher: Bei der Unterwäsche sollte der Wechsel am besten täglich erfolgen. Doch die Mehrheit der Deutschen nimmt auch das nicht so genau: Laut einer Umfrage des Marplan-Instituts wechseln nur 62 Prozent der Männer ihre Unterhose jeden Morgen. 4,5 Prozent gaben sogar zu, ihre Unterhose nur einmal pro Woche zu wechseln. Bei den Frauen sind es immerhin noch 80 Prozent.


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