"Ihr Leiden ist noch nicht vorbei": Hundefleisch-Verkauf bei Festival in China vorerst verboten

epa04813618 A picture made available 22 June 2015 shows people looking at a cage of dogs to be sold in a market in Yulin in south China's Guangxi Zhuang Autonomous Region, 21 June 2015, one day ahead of the summer solstice, the peak time of the local
Eingesperrt in viel zu kleinen Käfigen werden die Hunde zum Hundefleisch-Festival nach Yulin gekarrt. © dpa, Str

Ein erster Schritt ist getan

Im Kampf gegen ein umstrittenes Hundefleisch-Festival in China feiern Tierschützer einen ersten Erfolg nach ihren jahrelangen Protesten im In- und Ausland. Laut der Tierschutzorganisationen Duo Duo und Humane Society International wird die Stadt Yulin (China) es Restaurants, Straßenständen und Markthändler in diesem Jahr verbieten, Hundefleisch während des Festes zu verkaufen.

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Hunde zu Tode geprügelt

"Es ist nur ein temporäres Verbot, wir hoffen aber, dass es einen Domino-Effekt geben wird, der zum Kollaps des Handels mit Hundefleisch führt", sagte Andrea Gung von Duo Duo. Tausende Hunde und auch Katzen wurden seit dem ersten Schlachtfest 2009 getötet. Die Hundefleisch-Verkäufer von Yulin und deren Unterstützer geben an, dass die Tiere auf humane Art getötet werden. Tierschützer hingegen sagen, die Vierbeiner würden vergiftet oder zu Tode geprügelt. Einige Tiere sollen ihren Besitzern gestohlen worden sein. 

Findet das Grauen bald vollständig ein Ende?

ARCHIV - Hundefleisch wird am 21.06.2016 auf dem Hundefleisch-Festival in Yulin, Guangxi, China angeboten. Im Kampf gegen das umstrittene Hundefleisch-Festival in China haben Tierschützer erreicht, dass die Stadt Yulin Restaurants, Straßenständen und
Bei diesem Anblick dreht sich Tierschützern der Magen um: Auf dem Hundefleisch-Festival in Yulin kann man das Fleisch üblicherweise an den Ständen kaufen. © dpa, Wu Hong, bsc

Wegen der Proteste ging die Zahl der getöteten Tiere in Yulin seit Jahren zurück. Komplett steht das Fest aber wohl noch nicht vor dem Aus. Viele Tiere könnten noch vor Beginn des Verbots für das diesjährige Festival geschlachtet werden, fürchtete Peter Li von Humane Society International: "Ihr Leiden ist noch nicht vorbei."


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