In Essen ist das Betteln mit Kindern oder Tieren künftig verboten

Betteln mit Kind und Tier künftig verboten
Betteln mit Kind und Tier künftig verboten Neue Verordnung in Stadt Essen 00:00:44
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Bettel-Methoden in Essen wurden immer aggressiver

In den letzten Monaten habe das Betteln in der Essener Innenstadt deutlich zugenommen und parallel dazu auch die Beschwerden der Einwohner, so Stadt-Sprecherin Silke Lenz gegenüber der 'Rheinischen Post'. Dagegen soll nun vorgegangen werden. In Zukunft werde das organisierte Betteln nicht mehr toleriert.

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Stadt Essen greift hart durch

Weil es in der Stadt Essen Beschwerden über bandenmäßiges Betteln hagelte, hat der Rat der Stadt sich dazu entschlossen, viele Formen des Bettelns auf der Straße zu verbieten. Dazu gehöre vor allem das Vortäuschen von Behinderungen oder anderen Notlagen und das gemeinsame Betteln mit Kindern und Tieren. "Der Einsatz der Kinder und Tiere für diesen Zweck steht im Widerspruch zu den Wertvorstellungen der Bevölkerung über das staatsbürgerliche Zusammenleben", heißt es in der Ratsvorlage.

Durch das harte Durchgreifen soll verhindert werden, dass Einwohner der Stadt Essen sich genötigt fühlen, den Bettlern ihr Geld zu geben. Mittlerweile würden Passanten sogar beim Geldabholen an Bankautomaten angesprochen und auch angefasst werden, so Lenz.

Um die verschärften Regeln durchsetzen zu können, seien nun täglich zwölf Ordnungsamt-Mitarbeiter auf den Straßen Essens unterwegs. Bis 2020 soll die Zahl auf 35 aufgestockt werden. Sollte das Ordnungsamt auf Bettler stoßen, die sich nicht an die Regeln halten, können diese Verstoße mit einem Bußgeld von 50 bis maximal 1.000 Euro geahndet werden. In Kraft tritt die neue Verordnung Ende Februar 2017 und gilt vorläufig bis zum Jahr 2032.

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