Lebensmittel auffrischen: Wie alter Käse, Salat und Co. wieder lecker werden

Lebensmittel auffrischen: Mit diesen Tipps werden welker Salat und trockene Plätzchen wieder genießbar

Man kennt das Problem: Vor allem nach den Feiertagen stapeln sich im Kühl- und Vorratsschrank angebrochene und alte Lebensmittel – schlaffer Salat, trockene Plätzchen und harter Käse. Wegschmeißen wäre zu schade – aber was kann man tun? Im Internet finden sich zahlreiche Ratschläge, wie man alte Lebensmittel wieder frisch macht. Wir haben diese Tipps mal getestet.

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Zuerst rücken wir ausgetrockneten Zimtsternen und altem Lebkuchen auf die Pelle. Laut Empfehlung sollen ein paar Scheiben Apfel, Orange oder Brot in der Plätzchendose das Gebäck wieder frisch machen. Die Scheiben unter die Plätzchen mischen, die Dose ein paar Tage beiseite stellen und abwarten. Bei Orangenscheiben und Brot sollte man die Zutaten allerdings regelmäßig austauschen, damit sie nicht anfangen zu schimmeln. Und tatsächlich schmecken die Plätzchen nach einer Woche wie neu und sind auch nach Weihnachten noch genießbar.

Danach sollen welker Salat und schrumpelige Tomaten eine Frischekur bekommen. Beides für rund 15 Minuten in eine Schale mit eiskaltem Wasser legen - bei dem Salat soll zusätzlich ein Löffel Zucker oder eine rohe Kartoffel im Eiswasser helfen. Die Stärke löst sich, dringt in die Zellen der Salatblätter und macht sie wieder knackig und frisch. Die Tomaten sind zwar auch nach dem Eisbad noch etwas schrumpelig, gewinnen aber trotzdem an Festigkeit und Geschmack.

Nun zum trockenen Käse: Einfach die alten Scheiben für ein paar Stunden in etwas Milch in den Kühlschrank stellen. Als wir den Käse rausholen, ist seine Konsistenz wieder weich, allerdings gehen Geschmack und Farbe verloren. Der Tipp mit dem Milchbad fällt leider durch.

Zu guter Letzt versuchen wir mit einem Trick die harten Klumpen aus altem Zucker zu kriegen. Das Erwärmen des Zuckers soll ihn wieder streufähig machen. Also stellen wir den Zucker für eine Weile in die Mikrowelle. Nach kurzer Zeit ist der Zucker unverändert. Steigern wir Dauer und Intensität, bilden sich noch stärkere Klumpen im Zucker als zuvor und er riecht nach Karamell. Leider kann auch der Tipp für verklumpten Zucker nicht überzeugen.