Leichtathletik-WM: Deutsches Gold in London

Johannes Vetter ist neuer Speerwurf-Weltmeister
Johannes Vetter mit Tränen in den Augen nach seinem Gold-Wurf von London © imago/Beautiful Sports, BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring, imago sportfotodienst

König der Speerwerfer

Johannes Vetter ist neuer Speerwurf-Weltmeister. Der deutsche Rekordhalter bescherte dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) das erste Gold bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London.

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"Gold ist der Hammer"

Vetter setzte sich an der Themse mit einer Weite von 89,89 Metern vor den Tschechen Jakub Vadljech (89,73 m) und Petr Frydrych (88,32 m) durch. Olympiasieger Thomas Röhler (88,26 m) als Vierter und Andreas Hofmann (83,98 m) als Achter blieben ohne Edelmetall. "Da fehlen mir die Worte", sagte der 24 Jahre alte Vetter im ZDF: "Nach den ersten zwei Versuchen war mir klar, dass es für eine Medaille reicht, aber noch nicht, für welche Farbe. Es hätten aber zwei, drei Meter mehr sein können. Dann wird man von Versuch zu Versuch nervöser. Gold ist der Hammer."

Silber und Bronze für deutsche Zehnkämpfer

Schon zuvor hatte es endlich die ersehnten deutschen Medaillen geregnet: Rico Freimuth gewann Silber im Zehnkampf. Zwei Jahre nach Bronze in Peking musste sich der 29-Jährige diesmal mit 8.564 Punkten nur dem neuen Weltmeister Kevin Mayer (8.768/Frankreich) geschlagen geben, Bronze sicherte sich der Olympiavierte Kai Kazmirek (8.488). Pamela Dutkiewicz holte zudem Bronze über 100 m Hürden. Insgesamt hat der DLV bisher fünf Medaillen auf dem Konto.