Partnerschaft und Finanzen: Gemeinsames Leben, gemeinsames Geld?

Mein Geld, dein Geld, unser Geld

Frauen haben im Schnitt 33.000 Euro weniger Vermögen als ihre Männer, das legt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zu den Vermögen von Männern und Frauen innerhalb einer Partnerschaft nahe.

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Partnerschaft, Geld, RTL-Umfrage
Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Aber auch die Liebe? © diego cervo

Demnach hat bei 52 Prozent der zusammenlebenden heterosexuellen Paare der Mann ein größeres Vermögen als die Frau. Durchschnittlich betrug der Unterschied bei diesen Paaren 92.000 Euro. Bei 19 Prozent der Fälle lägen Frau und Mann etwa gleichauf. Bei 29 Prozent der Paare sei die Frau reicher, durchschnittlich um 48.000 Euro. Am geringsten ist nach der Studie die Vermögenslücke zwischen Mann und Frau dort, wo sie über das Geld entscheidet. Hat der Mann das letzte Wort, sei die Lücke am größten.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL zeigt, dass sich bei 80 Prozent der Befragten beide Partner gleichermaßen darum kümmern, wofür und wie viel Geld ausgegeben wird. Auch führt fast die Hälfte für ihre täglichen Ausgaben ausschließlich gemeinsame Bankkonten. Lediglich bei den 18- bis 29-Jährigen haben 49 Prozent der Befragten ausschließlich getrennte Konten oder führen sowohl gemeinsame als auch getrennte Konten (43 Prozent).

Beziehungskiller Geld?

Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Aber auch die Liebe? 81 Prozent der Befragten streiten sich so gut wie nie über das Thema mit ihrem Partner. Drei Prozent der Befragten streiten häufig, 16 Prozent hin und wieder über Finanzen, hier insbesondere die unter 30-Jährigen. Bei Paaren über 60 Jahren kommt das kaum noch vor (10 Prozent).


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