RTL-Reporterin Antonia Rados trifft IS-Kämpfer: "Alle mögen die Terrormiliz"

"Ich war überrascht, wie jung die IS-Kämpfer waren"

Die Terrormiliz 'Islamischer Staat' sorgt durch ihre grausamen Taten weltweit für Entsetzen - und die Zahl ihrer Anhänger steigt stetig. RTL-Chefkorrespondentin Antonia Rados hat sich auf Spurensuche eines Phänomens begeben, dass die Weltgemeinschaft erschüttert, und ihr ist es dabei auch gelungen mit einem IS-Kämpfer zu sprechen.

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Inside IS: RTL-Reporterin Antonia Rados trifft IS-Kämpfer.
RTL-Reporterin Antonia Rados hat sich auf Spurensuche in Syrien und dem Nordirak begeben und konnte mit einem IS-Kämpfer sprechen. © RTL

Der Mann, den Rados in der türkischen Kleinstadt Kilis trifft, kommt direkt aus dem Kampfgebiet in Syrien. Er ist unauffällig gekleidet und "schon seit Jahren Kämpfer", erklärt er im Interview. "Zuerst war ich Mitglied einer anderen Gruppe, doch der 'Islamische Staat' ist militärisch am besten organisiert. Er ist erfolgreich und daher mögen ihn alle."

Antonia Rados ist vor allem über das Alter des Mannes erstaunt: "Ich war überrascht, wie jung die Kämpfer waren. Die Hintermänner allerdings sind geübte Strategen und teilweise ehemalige Militärs von Saddam Hussein oder in Syrien auch Ex-Militärs des Assad-Regimes. Das ist eine hochbrisante Mischung."

IS-Kämpfer entführt 3-jähriges Mädchen

Auf ihrer Reise trifft die RTL-Reporterin auch auf verzweifelte Frauen und Mütter: "Ein gerade mal 3-jähriges Mädchen wurde brutal von einem IS-Kämpfer seiner Mutter entrissen", erzählt Rados. "Die verzweifelte Mutter klammert sich an ein Foto - vielleicht ihre letzte Erinnerung, denn bisher gibt es noch keine Spur von ihrer Tochter."


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