Schüsse bei Filmfestspielen in Cannes - Verdächtiger festgenommen

18.05.2013 | 20:02
Mann sorgt mit Schreckschusspistole in Cannes für Aufregung Ein 42-Jähriger feuerte bei den Filmfestspielen in Cannes mit einer Schreckschusspistole und löste damit große Aufregung aus.

Mann sorgt mit Schreckschusspistole für Aufregung

Großer Schrecken bei den Filmfestspielen in Cannes: Während der Live-Sendung eines französischen TV-Senders fielen am Freitagabend auf einmal zwei Schüsse. Dass es eine Schreckschusspistole war, wusste zunächst niemand.

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Zahlreiche Gäste flohen von der Bühne am Prachtboulevard Croisette, darunter auch die beiden Festival-Jurymitglieder Christoph Waltz (56) und der Franzose Daniel Auteuil (63). Ein 42-Jähriger, der die beiden Schüsse abgefeuert habe, sei festgenommen worden, sagte ein Behördenvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Verletzt wurde niemand.

Den Angaben zufolge hatte der Mann auch eine Granaten-Attrappe und ein Klappmesser bei sich. Als von den Sicherheitskräften jemand "Granate" gerufen habe, sei Panik ausgebrochen, schilderte ein AFP-Fotograf. Die Show sei daraufhin unterbrochen worden. Bei seiner Festnahme habe der Mann gerufen: "Ich tue dies im Namen meines Gottes."

Bilder des TV-Senders Canal plus zeigten, wie Polizisten den Mann zu Boden drückten. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde die Übertragung des 'Grand Journal' mit Waltz und Auteil fortgesetzt. Die beiden waren als Gäste in der Sendung. Der Fernsehsender sendet das 'Grand Journal' während der Filmfestspiele regelmäßig aus Cannes.

Juwelenraub sorgt für Wirbel

Die Filmfestspiele werden in diesem Jahr zum realen Tatort: Erst in der Nacht zum Freitag hatten Juwelendiebe aus einem Hotelzimmer in Cannes Schmuckstücke der Luxusgütermanufaktur Chopard im Millionwert gestohlen. Sie waren als Leihgabe für Festivalstars gedacht. Julianne Moore, Lana Del Rey oder Cindy Crawford hatten bereits an den ersten Tagen Schmuck des schweizerischen Traditionsunternehmens getragen.

Chopard stellt nicht nur Schmuck für die Stars, sondern auch den Filmpreis 'Goldene Palme'. Die mehr als 20.000 Euro teure Trophäe aus 118 Gramm Gold soll sich jedoch nicht im Tresor befunden haben. Sie wird zum Abschluss des Festivals am Wochenende in einer Woche an den Macher des besten Wettbewerbsfilms übergeben. Das Unternehmen Chopard gab bislang keine Stellungnahme zum Raub ab.

Bildquelle: splashnews.com