Selfie-Typen: Das nervt am Poser, Dauerknipser und Angeber

Selfies gehen den meisten ganz schön auf den Keks

Klick, ein Selfie hier, und klick, ein Selfie da. Die unendliche Masse von Selbstportraits mit Handys geht immer mehr Menschen ganz schön auf den Keks. Das zumindest hat jetzt eine Psychologin von der 'Oregon State University' in den USA in einer aktuellen Studie herausgefunden. Doch was nervt eigentlich so an den Schnappschüssen im Internet? Das haben wir Trendforscher Peter Wippermann gefragt.

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Kategorie eins: Der Angeber

Eine neue Uhr, ein Luxus-Urlaub oder die Beute des Shopping-Trips - jeder soll sehen: Da hat sich jemand etwas Teures gegönnt. Und wozu? "In erster Linie natürlich, um anzugeben. Mein Ich, mein Besitz und meine Events. Darauf bin ich stolz, ihr sollt mir applaudieren, mir Anerkennung schenken. Dass das schnell nervt, ist völlig klar", weiß Peter Wippermann.

Kategorie zwei: Der Dauerknipser

Zu jeder Zeit und in jeder Situation wird ein Selfie gemacht und gepostet. So landet auch gerne mal die Pizza vom Abendessen oder der Stau auf der Autobahn ihm Social Web. Das Problem: Der Dauerknipser postet nur, um zu posten. "Diejenigen, die alles fotografieren, haben einfach keine Grundidee, was sie mitteilen wollen. Sie wissen nicht, wo die Anschlusskommunikation liegt - warum sollen Leute sich das anschauen?", so Peter Wippermann weiter.

Kategorie drei: Der Poser

Dieser Selfie-Typ nimmt sich Zeit, bevor er abdrückt - so lange, bis er den richtigen Gesichtsausdruck gefunden hat. Unser Trendforscher erklärt das so: "Tatsächlich ist es so, dass man eine ungeheure Gier danach hat, besonders zu sein und diese Inszenierung des eigenen Körpers ist natürlich ein Versuch, Applaus zu bekommen."

Und wer will den nicht? Um die gewünschte Anerkennung zu bekommen, sollten wir unsere Freunde aber nicht mit Bildern überfluten, sondern könnten uns beispielsweise an das alte Sprichwort halten: Willst du gelten, mach dich selten.


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