Spanien: Das Zugunglück in Santiago de Compostela im Video

Bildmaterial aufgetaucht

Beim Zugunglück im Nordwesten Spaniens boten sich schreckliche Bilder. Keiner der Waggons des Unglückszuges stand mehr auf den Gleisen. Nun ist Bildmaterial einer Überwachungskamera aufgetaucht, das die Katastrophe im Video zeigt.

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Der Schnellzug von Madrid nach Ferrol war vier Kilometer vor der Einfahrt in den Bahnhof der Pilgerstadt aus den Schienen gesprungen und in mehrere Teile zerrissen worden. Das Unglück ist eine der schlimmsten Katastrophen in der spanischen Eisenbahngeschichte: Mindestens 78 Menschen wurden getötet, etwa 130 verletzt.

Die vorderen Waggons kippten auf eine Böschung neben den Schienen, ein Wagen flog über eine Barriere neben dem Bahndamm hinweg und landete auf einer Straße in der Nähe mehrerer Wohnhäuser. Die hinteren Waggons prallten gegen eine Abgrenzungsmauer und verkeilten sich ineinander. Zwei Wagen waren so sehr zerstört, dass es Stunden dauerte, bis die Rettungskräfte sich den Weg ins Innere bahnen konnten.

Dass es so viele Opfer gibt, verwundert nicht, wenn man das Video sieht: