Spartipps für den Flughafen: So geben Sie beim Essen, Trinken und Parken weniger aus

Sparen am Flughafen geht

Kaum jemand ist bereit, 9,40 Euro für ein Brötchen auszugeben – es sei denn, er befindet sich gerade auf einem Flughafen. Dort scheinen solche Wucherpreise zur Normalität zu gehören. Wer sich hier bedient, plündert die Urlaubskasse schon vor der eigentlichen Reise. Es gibt allerdings eine goldene Regel, mit der man am Flughafen in vielen Fällen bis zur Hälfte des Einkaufspreises sparen kann, wie unser Test an drei verschiedenen Flughäfen zeigt.

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Goldene Regel für den Flughafen: So geben Sie beim Essen, Trinken und Parken weniger aus.
Wer sich auf dem Flughafen nach Alternativen zu den teuren Cafés umschaut, kann deutlich sparen © dpa, Boris Roessler

Egal ob Hamburg, Düsseldorf oder Mallorca: Die Preise der Lebensmittel an den Flughäfen sind unfassbar hoch. Ein Café im Abflugbereich des Hamburger Flughafens verlangt für eine Cola, Wasser und ein Salami-Sandwich 13 Euro. Ein Stockwerk tiefer lassen sich die gleichen Produkte in einem Supermarkt finden: für 4,27 Euro.

Ähnlich ist es in Düsseldorf: Im Abflugbereich kosten drei Kugeln Eis 5,40 Euro – ein stolzer Preis. In der Ankunftshalle ein Stockwerk tiefer kostet eine Kugel allerdings nur noch einen Euro pro Kugel. Auch in Düsseldorf können Sie also im Ankunftsbereich deutlich sparen. Übrigens hat das Ganze auch bei überteuertem Salat und Getränken funktioniert.

Spartipps am Flughafen: Wer sucht, der findet!

Dasselbe Bild auf Mallorca. In einem Flughafen-Café gibt sogar ein Angestellter bereitwillig zu: „Am Flughafen ist es immer 100 Prozent teurer als auf dem Rest der Insel“. Die Lösung heißt hier: umliegende Cafés, die sich nur ein paar Schritte entfernt vom Flughafen befinden. Dort bekommen Sie die gleichen Lebensmittel für etwa die Hälfte des Flughafenpreises.

Auch beim Parken lässt sich viel Geld sparen: Vermeiden Sie die klassischen Parkhäuser an den Flughäfen. Unser Reporter stellt zum Vergleich einen Wagen ganz klassisch ins Parkhaus, ein anderes Auto gibt er beim sogenannten "Valet Parking" ab. Hierbei wird das Auto von einem Fahrer entgegengenommen und geparkt. Das Ergebnis: Das Parken im Parkhaus hat 70 Euro gekostet, der vermeintliche Luxus, das Auto abzugeben, allerdings nur 36 Euro.

Die Grundregel lautet: Schauen Sie sich um, investieren Sie ein bisschen Zeit oder ein paar Schritte mehr – auf diese Weise können Sie Geld sparen. Die günstige Lösung ist meist näher als gedacht.


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