Steinbrück will nächste Woche Nebeneinkünfte offenlegen

Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will in der nächsten Woche die Nebeneinkünfte aus seinen Vorträgen auf Euro und Cent genau offenlegen. Ein entsprechender Bericht der 'Stuttgarter Nachrichten' wurde in der SPD bestätigt. Der frühere Finanzminister war von Union und FDP wegen seiner hohen Honorare dazu gedrängt worden und hatte von sich aus einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer mit der Offenlegung beauftragt.

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Steinbrück werde die Liste seiner Einkünfte, seiner Auftraggeber und Vertragspartner auf seiner Homepage öffentlich machen und dies im Rahmen einer Pressekonferenz erläutern, berichtete das Blatt. Damit geht Steinbrück deutlich über die von Union und FDP beschlossene Regelung hinaus, nach der die Nebeneinkünfte von Abgeordneten lediglich pauschal in zehn Stufen und nicht in konkreten Summen angegeben werden sollen.


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