Südkorea: Oma (61) rettet 200 Hunde vor dem Kochtopf und lebt mit ihnen

08.02.2016 | 13:39
Oma rettet 200 Hunde vor dem Tod
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In Korea sollten sie gegessen werden

Oma rettet 200 Hunde vor dem Tod

"Meine Babys sind nicht hungrig"

Jung Myoung Sook ist 61 Jahre alt. 26 davon hat die Frau aus Südkorea nur einer Aufgabe gewidmet: Hunde retten. In ihrer Heimat gelten die Vierbeiner vor allem beim älteren Teil der Bevölkerung noch immer als Delikatesse. Mittlerweile hat Jung 200 von ihnen von der Straße aufgelesen und vor dem Kochtopf bewahrt. Doch das gefällt nicht allen.

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"Hey, meine Babys, gebt eurer Mutter einen Kuss", sagt Jung und beugt sich herunter. Ein kleiner Hund leckt ihr die Lippen ab. Siebenmal ist sie bereits umgezogen, weil sich die Nachbarn über den Lärm beschwert haben, den die 200 von ihr geretteten Hunde veranstalten. Nicht das Einzige, worüber die Leute reden. Jung arbeitet als Putzfrau in seinem Supermarkt und sammelt recyclebare Kartons. Da stellt sich die Frage, wie sie ihre Hunde satt bekommt. "Meine Babys sind nicht hungrig", so Jung. "Sie können spielen und hier in Freiheit leben."

"Einige Leute fragen sich: 'Wer ist diese alte Frau, die wie eine Bettlerin aussieht und die ganze Zeit lächelt?. Aber für mich zählen nur meine Babys, ich bin glücklich und gesund", erzählt sie. Wie sie ihren Lebensunterhalt finanziert und knurrenden Hundemägen entgeht, sehen Sie im Video.