Tragischer Tod: 32-jährige Mutter stirbt durch Heizungsgase – ihrem Sohn war schon vorher übel

Junge Mutter stirbt Zuhause an Kohlenmonoxid-Vergiftung
Junge Mutter stirbt Zuhause an Kohlenmonoxid-Vergiftung Die Rettungshelfer konnten nicht mehr helfen 00:01:34
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Jährlich 500 Fälle von Defekten mit Vergiftungen

Im rheinland-pfälzischen Langsur bei Trier ist eine 32-Jährige auf tragische Weise ums Leben gekommen. Die mögliche Ursache: Aus der Heizung waren offenbar große Mengen des tödlichen Gases Kohlenmonoxid ausgetreten.

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Was diesen Tod besonders tragisch macht: Der Tod der jungen Mutter hätte leicht verhindert werden können. Erste Anzeichen einer CO-Vergiftung hatte nämlich ihr sechsjähriger Sohn. Am Abend zuvor sei ihm schlecht gewesen.

Daraufhin fuhren die Eltern des Jungen mit ihm ins Krankenhaus. Die Mutter fuhr später zurück nach Hause. Ein fataler Fehler, wie sich am nächsten Morgen herausstellte. Die Mutter war nicht wie vereinbart im Krankenhaus erschienen. Sie lag tot im Bett. Alle Versuche, die Frau wiederzubeleben, schlugen fehl.

Der Grund für ihren Tod wurde schnell klar. Als die Rettungskräfte im Haus der Familie eintrafen, schlugen die CO-Warner sofort Alarm. Der Kohlenmonoxidgehalt in der Wohnung war so hoch, dass sogar elf Menschen, die am Einsatzort waren, leichte Vergiftungen davongetragen haben.

Als Unglücksursache wird ein Defekt der Heizungsanlage vermutet. Um solche Gefahren abzumildern, empfehlen Experten gerade vor Beginn der Heizperiode, die Heizungsanlagen überprüfen zu lassen. Jährlich gibt es in Deutschland etwa 500 Fälle von Defekten mit Vergiftungen.

Brandschutzexperten raten außerdem dazu, die Wohnung mit CO-Warnern auszustatten. "Wichtig für alle ist zu wissen, dass es neben Rauchmeldern auch CO-Warner gibt", sagt Feuerwehrmann Jürgen Cordie. Wäre das Haus damit ausgerüstet gewesen, wäre die gesamte Familie womöglich gewarnt worden und hätte nicht die Mutter auf so tragische Weise verloren.


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