Trump: Russland steckt hinter Hackerangriffen

Trump macht Russland für Hackerangriff verantwortlich
Trump macht Russland für Hackerangriff verantwortlich "Es war Russland" 00:01:51
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"Das sind alles Falschnachrichten, es ist alles erfundenes Zeug"

Der künftige US-Präsident Donald Trump sieht Russland hinter den Hackerangriffen während des Präsidentschaftswahlkampfes. "Es war Russland", sagte Trump auf eine entsprechende Frage eines Reporters. Er sei aber auch der Meinung, dass es noch von anderen Ländern Hackerangriffe auf die USA gegeben habe.

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"Wir werden sehen, was ich für ein Verhältnis zu Russland haben werde"

Trump hatte bislang Zweifel an der Einschätzung der amerikanischen Geheimdienste geäußert, wonach Russland hinter den Angriffen auf Computer der Demokraten stand. Die Dienste werfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, sich damit in den Wahlkampf eingemischt zu haben, und die Wahl von Trump favorisiert zu haben. 

Der künftige US-Präsident hat jüngste Vorwürfe in Zusammenhang mit seinen Verbindungen nach Russland scharf zurückgewiesen. Die Medienberichte darüber seien "Unsinn. Das sind alles Falschnachrichten, es ist alles erfundenes Zeug, es ist nicht passiert."

Trump steht im Zentrum massiver, aber unbewiesener Vorwürfe, die von russischen Geheimdiensten stammen sollen. Nach US-Medienberichten wurden sie in den USA zusammengetragen. Im Kern geht es um Informationen aus dem Privatleben Trumps und zu seinen Geschäftsbeziehungen nach Russland. Sie legen nahe, dass russische Dienste versucht haben, Trump erpressbar zu machen.´Ein früherer Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 soll die Berichte mithilfe russischer Quellen erstellt haben - zunächst im Auftrag von Trumps parteiinternen Gegnern bei der Republikanern und später des Clinton-Lagers.

Trump hatte sich in den vergangenen Wochen für ein besseres Verhältnis zu Russland ausgesprochen. "Wir werden sehen, was ich für ein Verhältnis zu Russland haben werde", sagte Trump. Es sei nicht sicher, wie das aussehen werde. Er hoffe, dass er mit Putin auskommen werde. "Ich hoffe, ich komme mit Putin klar. Kann gut sein, dass nicht."

Trump will seine Steuererklärung weiter nicht veröffentlichen

Donald Trump will seine Steuererklärung weiterhin nicht veröffentlichen. Außer Reportern interessiere sich niemand dafür, sagte Trump. Er werde seine beiden Söhne Eric und Donald Jr. seine Firmen führen lassen, sagte Trump. "Ich mache das, obwohl ich es eigentlich nicht müsste." Sein Firmenimperium werde eine Struktur haben, die ihn komplett vom Management enthebe. Seine Anwältin sagte in der Pressekonferenz, die Amerikaner könnten sicher sein, dass Trump als Präsident eine Kollision mit seinen Interessen als Immobilienunternehmer vermeiden werde.


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