Ultrabooks und Notebooks im Test: Welches Gerät ist das richtige für mich?

Stiftung Warentest nimmt mobile Computer unter die Lupe

Notebook, Ultrabook – oder doch ein Notebook-Tablet-Hybrid? Wer sich heutzutage einen mobilen Computer zulegen will, muss sich zwischen den drei Typen entscheiden. Wir erklären, was die Bezeichnungen bedeuten und welcher Typ am besten auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

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Ultrabooks und Notebooks: Für die meisten reicht ein Notebook aus
Die hohe Mobilität ist eines der Vorteile der dünnen und leichten Ultrabooks. © picture alliance / Bildagentur-o

Mit dem Begriff Notebook sind die meisten noch vertraut. Er steht für einen mobilen Computer, den man sich auf den Schoß legen kann – von daher kommt auch der englische Name Laptop (‚Lap‘ bedeutet Schoß). Ultrabooks sind Notebooks, die dünner und leichter als herkömmliche Modelle sind. Dafür verzichten sie auf andere Elemente, etwa ein DVD-Laufwerk oder eine Grafikkarte. Ultrabooks haben in der Regel kleinere Displays und weniger Speicher als Notebooks, außerdem sind sie deutlich teurer. Trotzdem sind es gerade Ultrabooks, die in der letzten Zeit die PC-Absatzzahlen steigen lassen.

Stiftung Warentest hat im Test sechs neue Notebooks, sechs Ultrabooks, Apples neuestes MacBook sowie drei Notebook-Tablet-Hybride untersucht. Apples ‚Macbook Pro Retina‘ könnte zu den Ultrabooks gezählt werden, läuft allerdings nicht mit Windows, sondern mit dem Betriebssystem Mac OS X, das nicht jedem empfohlen werden kann – viele beliebte Windows-Programm können hier nicht installiert werden. Notebook-Tablet-Hybride wiederum sind Notebooks, bei denen das Display herausgenommen und als Tablet benutzt werden kann.

Aufgrund der verschiedenen Kategorien gelten für die Geräte verschiedene Bewertungskriterien: Während die reine Rechenleistung bei Note- und Ultrabooks 30 Prozent der Note ausmacht, ist sie bei Hybridgeräten mit 25 Prozent etwas weniger wichtig. Ähnlich ist es bei der Handhabung: Für Hybridgeräte macht sie 15 Prozent der Note aus, bei den restlichen Geräten sind es 20 Prozent. Dafür müssen die Notebook-Tablet-Hybride eine Prüfung als Tablet über sich ergehen lassen – das Ergebnis macht 10 Prozent der Note des Geräts aus. Jeweils weitere 15 Prozent machen die Kriterien Display und Akku aus, die Umwelteigenschaften und Vielseitigkeit der mobilen Computer machen mit jeweils 10 Prozent die 100 Prozent voll.

Notebooks und Ultrabooks im Test: Die Testergebnisse

Die beste Note im Test (2,1) konnte das ‚Apple Macbook Pro Retina‘ ergattern. Allerdings gehört es mit dem stolzen Preis von 1350 Euro auch zu den teuersten Modellen im Test. Das beste Windows-Ultrabook ist das noch 100 Euro teurere, dafür allerdings schnellere ‚Samsung Ativ Book 9 Plus‘ (2,2). Unter den Notebooks sichert sich ‚Acer Aspire V5‘ die Spitzenposition mit der Note 2,5. Das beste Notebook-Tablet-Hybrid kommt von Asus: Das Modell ‚Transformer Book Trio hat ebenfalls die Note 2,5.

Wichtiger als Noten ist im Fall von Laptops allerdings die Frage, welches Gerät zu welchem Nutzer passt. Hier haben immer noch normale Notebooks die Nase vorn: Wer seinen Computer zu Hause nutzt, wird sich nicht an dem etwa höheren Gewicht stören. Dafür kriegt er mit einem Notebook das perfekte und günstige Gerät für Heimarbeit, Multimedianutzung und sogar Spiele. Ultrabooks können nur Nutzern empfohlen werden, die ihren Rechner überall mit sich herumtragen wollen – und etwas mehr Geld übrig haben. Hybrid-Lösungen sind laut Warentest ein Kompromiss, mit dem kaum jemand wirklich glücklich werden wird: Besser sei es, Laptop und Tablet getrennt zu kaufen.