US-Präsident Trump: Sonderermittler "sehr, sehr negativ"

Trump will Comey nicht zu Ende Untersuchung gedrängt haben
Trump will Comey nicht zu Ende Untersuchung gedrängt haben US-Präsident dementiert 00:02:06
00:00 | 00:02:06

Trump streitet Vorwürfe ab

Hat er? Oder hat er nicht? US-Präsident Donald Trump soll den inzwischen gefeuerten FBI-Chef James Comey gebeten haben, Untersuchungen einzustellen. Trump streitet das ab.

- Anzeige -

Welche Rolle spielte Russland während der Wahl?

Überhaupt seien Vorwürfe, er habe sich in der Vergangenheit strafbar gemacht, "völlig lächerlich", sagte Trump. Das Justizministerium hatte zuvor mit Comeys Vorgänger Robert Mueller einen Sonderermittler eingesetzt, um mögliche Zusammenhänge zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland zu untersuchen. Der Schritt, angekündigt vom stellvertretenden Justizminister Rod Rosenstein, war parteiübergreifend begrüßt worden.

Trump erklärte dagegen, der Schritt sei "sehr, sehr negativ". Er zeige, dass die USA ein gespaltenes Land seien, sagte Trump laut CNN. "Ich glaube, es trifft unser Land sehr hart, weil es zeigt, dass wir gespalten sind, aufgerüttelt, ein nicht geeintes Land", sagte Trump. Dabei gäbe es wichtige Dinge zu erledigen.

Comey-Affäre macht Trump zu schaffen

Trump soll den ehemaligen FBI-Chef James Comey zur Beendigung von Ermittlungen gegen seinen früheren, inzwischen entlassenen Sicherheitsberater Michael Flynn aufgefordert haben. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass der inzwischen gefeuerte FBI-Chef James Comey eine Gesprächsnotiz nach einer Unterredung mit Trump verfasst hatte, die genau dies nahe legt. "Ich hoffe, Sie können das sein lassen", habe Trump zu Comey gesagt. Die Gesprächsnotiz hatte ein Comey-Vertrauter der 'New York Times' in Auszügen vorgelesen. Comey soll in der kommenden Woche vor Mitgliedern des Repräsentantenhauses aussagen.