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ARD

ARD Istockphoto

ARD steht für die 1950 gegründete Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland.

Bei der ARD (‚Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland‘) handelt es sich um den Verbund der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland, der 1950 gegründet wurde. Zusammen mit dem ZDF (‚Zweites Deutsches Fernsehen‘) und dem ‚Deutschlandfunk‘ bildet die ARD den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen in Deutschland sechs öffentlich-rechtliche Sender ihren Betrieb auf. Der ‚Nordwestdeutsche Rundfunk‘ sendete in der britischen Besatzungszone, der ‚Südwestfunk‘ in der französischen Zone. In der amerikanischen Zone etablierten sich der ‚Bayerische Rundfunk‘, der ‚Süddeutsche Rundfunk‘, der ‚Hessische Rundfunk‘ und ‚Radio Bremen‘. Im Juni 1950 beschlossen die Intendanten, ihre Sender in der ARD zu vereinen. Die damals erlassene Satzung regelte die Arbeit und Organisation. Mitgliederversammlungen mit den Spitzen der Landesfunkanstalten sind demnach das Hauptorgan der ARD. 1954 ging das erste deutsche Fernsehprogramm auf Sendung, zunächst nur für zwei Stunden täglich. Finanziert wird die ARD von den deutschen Rundfunkgebühren, die sie sich erstmals 1961 mit dem ZDF teilte.

Die ARD besteht aus neun Landesfunkanstalten. Gemeinsam senden sie Fernsehprogramme wie beispielsweise ‚Eins Plus‘, ‚Einsfestival‘ und ‚tagesschau24‘. ‚3sat‘ ist eine Koproduktion mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten von Österreich und der Schweiz. ‚Arte‘ ist hingegen ein gemeinsames Projekt mit Frankreich.

Die neun Landesfunkanstalten haben rund 23.000 fest angestellte Mitarbeiter und produzieren elf regionale Fernseh- und 55 Hörfunkprogramme. Weiter verfügt die ARD über 16 Orchester und acht Chöre. 100 Korrespondenten liefern Nachrichten von 30 Orten der Welt.

Bei RTL NEXT können Sie weitere Details über die ARD nachlesen.