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Wahlen

Wahlen © dpa

Durch Wahlen werden eine oder mehrere Personen für die Ausübung eines (politischen) Amtes auserkoren.

Der Begriff ‚Wahlen‘ bezeichnet ein Verfahren zur Bestimmung einer oder mehrerer Personen für die Ausübung eines politischen Amtes. Auf einem Zettel kreuzen die Bürger an, welche Person sie gerne in einem bestimmten Amt hätten. Nach den Wahlen werden alle Stimmzettel ausgezählt. Dabei ist gesetzlich geregelt, welche Bürger das Recht haben, an den Wahlen teilzunehmen und ebenfalls, wie oft die Wahlen stattfinden. In den meisten Ländern sind alle Staatsbürger ab 18 Jahren berechtigt, bei den Wahlen ihres Landes mitzustimmen. Neben Direktwahlen, zum Beispiel für das Amt des Staatspräsidenten, haben viele Wahlen den Zweck, die Mitglieder des nationalen oder regionalen Parlaments zu ernennen.

Je nach Wahl ist es möglich, entweder für eine bestimmte politische Partei zu stimmen oder direkt für den Kandidaten, der die Bürger später im Parlament oder in einem anderen Amt vertreten soll. Auch für die zur Wahl stehenden Personen gibt es bestimmte Regeln. Für manche Ämter ist eine Altersgrenze vorgesehen oder der Kandidat darf nicht vorbestraft sein.

Damit die Wahlen fair ablaufen können und jeder Bürger tatsächlich für seinen gewünschten Kandidaten stimmen kann, muss der Wahlvorgang frei und anonym ablaufen. Nur so ist garantiert, dass eine Entscheidung bei der Wahl nicht zu gesellschaftlicher Ausgrenzung oder Benachteiligung führt. Freie Wahlen sind charakteristisch für eine Demokratie, allerdings können auch in Diktaturen freie Wahlen stattfinden. Durch gezielte Propaganda in den Massenmedien oder intensives Werben für einen bestimmten Kandidaten oder eine Partei kann das Ergebnis der Wahl künstlich verändert werden.

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