7-Tage-Wettertrend vom 10.11.2017: Fieser Schnee-Start in die neue Woche

Die Polarluft steht schon bereit
Die Polarluft steht schon bereit Strömungsfilm Europa für 5 Tage 00:00:37
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Im Video: So flutet uns die Kälte am Wochenende

Das Novemberwetter bleibt zwar gewohnt grau, mit der Ruhe ist es allerdings vorbei. Am Wochenenende frischt der Wind besonders an den Küsten auf, an der Nordsee besteht die Gefahr einer leichten Sturmflut. Und im Süden wird es frühwinterlich: Für Montagfrüh wird in Bayern Schnee und damit verbundenes Verkehrschaos erwartet. Im Norden wird es in der neuen Woche wieder etwas freundlicher.

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Das Wochenende: windig, grau und nass

Am Samstag regnet es häufig. Dauerregen müssen der Süden und die Staulagen der Mittelgebirge erwarten. Im Norden mischen Schauer mit. Auflockerungen der dichten, grauen Wolkendecke sind sehr selten. Die Temperaturen reichen von 6 bis 10 Grad. An den Küsten und im Bergland bleibt es stürmisch: In der Nacht zu Samstag herrscht an der Nordsee die Gefahr einer leichten Sturmflut. Durch das obere Bergland pfeifen immer wieder Sturmböen.

Der Sonntag wird bei wechselnder bis starker Bewölkung vor allem eins: nass. Regenschauer und Graupelgewitter - diese im Nordwesten - kommen immer wieder herunter. Dabei sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen auf etwa 500 Meter, an den Alpen liegt sie erst noch bei etwa 1.000 Meter. In der Nacht auf Montag sinkt sie aber bis in die Täler. Die Höchstwerte erreichen nur noch zwischen 3 Grad in Oberbayern und 10 Grad im Breisgau. Im übrigen Land werden es zwischen 5 und 8 Grad. Es bleibt meist windig mit stürmischen Böen – besonders an den Küsten und in den höheren Lagen.  

Schnee und Schneematsch von Schwaben bis nach Oberbayern

Die neue Woche startet im Süden mit Regen und Schnee. Die Schneefallgrenze liegt bei etwa 500 bis 600 Metern. Vor allem von Oberschwaben bis nach Oberbayern müssen Pendler Behinderungen durch Schnee und Schneematsch fürchten. In der Nordhälfte sieht es da schon besser aus: Dort gibt es bei wechselnder Bewölkung nicht nur Schauer, zeitweise kommt die Sonne raus. Die Temperaturen reichen von kalten 1 Grad im Süden bis zu 10 Grad im Nordwesten. Der Wind flaut immer mehr ab und es wird zunehmend trockener.

Am Dienstag gibt es im Berchtesgadener Land zunächst noch Schneeregen und Schnee, erst im Tagesverlauf wird es freundlicher. Von Nordwesten aus bestimmen kompakte Wolken mit wenig Regen und lokalen Auflockerungen das Bild. Richtung Oder/Neiße und südlich des Mains bleibt es meist trocken. Im Süden bleibt es bei maximal 3 Grad kalt. Im übrigen Land erreichen die Temperaturen 5 bis 9 Grad.

Wetterberuhigung und steigende Temperaturen im Verlauf der Woche

Zur Wochenmitte kommt das Wetter immer mehr in ruhiges Fahrwasser, sogar die Sonne ist hier und da wieder mit von der Partie. Der Süden bleibt allerdings mit maximal 4 Grad auf der kalten Seite, im Norden und im Westen geht es wieder auf 10 Grad hinauf.

Der Donnerstag wird überwiegend grau, aber trocken. Im Tagesverlauf kommt immer wieder kurz die Sonne durch. Die Temperaturen steigen im Süden auf 6 bis 8 Grad und bleiben im übrigen Land stabil bei 7 bis 10 Grad.

Wenn Sie wissen wollen, wie sich das Wetter danach entwickelt, dann erfahren Sie das unserem 30-Tage-Trend.